Junge Federn

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Tradition verpflichtet

Die „Frankfurter Schule“ mit Dr. Paul Laven, Julian Lehmann, Ernst Nebhut, Wilhelm Ahlig, Paul Keller, Max Behrens, Dr. Walter Bing, H.P. Tillenburg und Richard Kirn hätte in einen Ruder-Achter mit Steuermann gepasst. Als Journalisten waren sie ein Begriff, und nach der Erinnerung des großen Frankfurter Zeitungsjournalisten Kirn wurde just im Jahre 1927 der Verein Frankfurter Sportpresse gegründet, als auch Kirn bei der Wormser Zeitung seine Karriere begann, mit 22 Jahren.
Bernhard Gnegel galt als treibende Kraft, um nach dem Berliner Sportpresseclub in Hessen die heute zweitälteste Organisation eines deutschen Sportjournalisten-Regionalverbandes ins Leben zu rufen. „Die Zeiten, in denen man in Offenbach einen Journalisten einer ungnädigen Kritik wegen am nächsten Spieltag einen Knüppel über den Presseplatz hängte, mit der Aufschrift – ´Für den Berichterstatter Max Behrens´ – waren mit der Gründung des Vereins Frankfurter Sportpresse vorbei“, schrieb Kirn zum 50jährigen Jubiläum 1977. Der Respekt der Vereine gegenüber dem VFS wuchs, die Achtung vor den Journalisten ebenfalls.
Heute wie damals will der Verein Ordnung in den eigenen Reihen halten, schlichten, wenn es nötig ist. Konflikte beheben, die immer im journalistischen Alltag entstehen können, zwischen Verein, Verband, Funktionären und Journalist oder zwischen Kollegen aus Print, Internet, Rundfunk und Fernsehen. In unserer Satzung lesen sich nüchtern die Aufgaben des Vereins: „Der Vereinszweck ist die berufsständige Unterstützung und Förderung seiner Mitglieder, deren Interessenvertretung und die Wahrung des beruflichen Ansehens.“ Dass der VFS darüber hinaus einen Mehr-Wert besitzt, wissen wir, dass junge Mitglieder diesen Wert verbessern können, auch.
Daher sucht der VFS junge, engagierte Mitglieder, die für Ideen und Impulse stehen, für einen Verein, der seine Tradition lebt und vor Neuem nicht zurückschreckt. Im Herbst 2012 planen wir die Vorstellung eines neuen Logos und den Auftritt im “Social Media” –Bereich von Facebook & Twitter – mit der Unterstützung von „Jungen Federn“, die im wahrsten Sinn Geschichte schreiben können. Wir freuen uns auf Euch, damit eine beispielhafte Kampagne aus Frankfurt, mit guten Hoffnungen begleitet, „Schule machen kann“.

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