• VFS

Neujahrsbowling: Die 200 fällt!

Vier, fünf Mal habe er bislang in seinem Leben auf der Bowlingbahn gestanden. Man mag es kaum glauben. Aber Volker Hirth, im vergangenen November 60 Jahre alt geworden und seit vielen Jahren für den Hessischen Rundfunk im Einsatz, hatte offenbar schnell die Technik raus und setzte sich beim traditione

llen Neujahrsbowling in Mühlheim durch. Gewonnen hat er – nichts! Ruhm und Ehre sind ihm auf jeden Fall sicher.

Dieter „Theo“ Höhn hatte kurz vor seinem 70. Geburtstag wie gewohnt auf die heimischen Bahnen geladen, machte aber gleich deutlich, dass man nicht zu viel Ehrgeiz an den Tag legen brauche. Vorstandsmitglied Ralf Weitbrecht und der unglaubliche Vorjahressieger Heinz Schneider fehlten entschuldigt – Theo konnte zwar viel Finger-Food, Pizza und Flammkuchen stellen, Preise gab’s aber nicht. Das tat der Beteiligung und dem Niveau jedoch keinen Abbruch, und dem Essen erging’s fast wie den Preisen: so schnell weg, als wären sie nie dagewesen.

Viele neue Gesichter hatten sich eingefunden und sorgten für eine Beteiligung nahe der Rekordmarke. Der früherer Dauersieger Peter Hess hatte seine Söhne mitgebracht, Jürgen Rollmann gleich Sohn und dessen Freundin, Daniela Birkenfeld ihren Fahrer. Fahrt nahm auch gleich Volker Hirth auf, beziehungsweise seine immer mit links und Rückwärtsdrall Richtung Pins geworfene Kugel. Vier Strikes in Folge, weitere Abräumer und noch mehr Strikes – die 200er-Marke kam schnell in Sichtweite. Unterdessen setzte Vorstandsmitglied Yvonne Wagner eine Kugel nach der anderen in die Rinne, bevor der frühere Ex-Bundesliga-Torwart Jürgen Rollmann zur Hilfe eilte und mit ein paar Tipps zur Seite stand. Gleich beim nächsten Wurf fielen die Pins. Nach drei Runden musste sich Wagner zwar am Ende des Frauenfeldes einreihen – aber dabei sein beim Neujahrsbowling ist alles.

Nicht so für Volker Hirth, der seinen furiosen Start in die Runde mit 213 Pins krönte. Zwar konnte er diese Tagesbestleistung in den weiteren Runden nicht annährend bestätigen, der Ausreißer nach oben bescherte dem Newcomer jedoch einen souveränen Sieg. Auch Vorjahreszweite Timur Tinc war nicht dabei, sodass es auch hier einen neuen Silber-Mann geben musste. Rundschau-Kollege Jan Christian Müller sprang in die Bresche. Bester Ausländer war mal wieder Peter „Ösi“ Hartenfelser auf Rang drei vor Altmeister Peter Hess und Jürgen Rollmann.

Bei den Frauen setzte sich Tina Bender, Freundin von Rollmann-Sohn Lucas, vor Karin Günther durch. Drei Runden kamen wie gewohnt in die Wertung.


Endstand Frauen:

1. Tina Bender 342 Pins (100/109/133)

2. Karin Günther 319 (101/95/131)

3. Daniela Birkenfeld 216 (83/62/71)

4. Yvonne Wagner 187 (58/64/65)

Endstand Männer:

1. Volker Hirth 506 (154/139/213)

2. Jan-Christian Müller 467 (135/167/165)

3. Peter Hartenfelser 454 (149/150/155)

4. Peter Hess 441 (122/181/138)

5. Jürgen Rollmann 433 (149/139/145)

6. Michael Höhn 417 (138/143/136)

7. Lucas Rollmann 401 (147/135/119)

8. Alexander Hess 400 (117/149/134)

9. Nick Strout 391 (146/127/118)

10. Sebastian Hess 379 (119/160/100)

11. Michael Wiener 369 (101/132/136)

12. Jochen Günther 346 (118/112/116)

13. Ugi 329 (105/97/127)

14. Patrick Reichardt 327 (105/116/106)

15. Ishak Deveceken 304 (100/116/88)

16. Hikmet Temizer 298 (93/106/99)

17. Jürgen Lamberty 266 (96/66/104)

18. Jürgen Ahäuser 252 (78/83/91)

Logo-oS_VFS_Verein-Frankfurter-Sportpres
Verein Frankfurter Sportpresse

Der Verein Frankfurter Sportpresse (VFS) ist mit rund 360 Mitgliedern einer der größten von 21 Regionalvereinen innerhalb des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS). Journalisten aus dem Ballungsgebiet Frankfurt (u.A. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse, Hessischer Rundfunk), aber auch Pressesprecher der wichtigen Sportverbände in der Otto-Fleck-Schneise und Medienschaffende aus ganz Hessen (sowie einige ZDF-Redakteure aus Mainz) sind in dem Verein organisiert. Über uns...