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Player, Poolbeiträge und eine Verabschiedung auf der Jahreshauptversammlung

Aktualisiert: 25. Mai 2019

Zum zweiten Mal schon ist der Verein Frankfurter Sportpresse (VFS) zu Gast beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gewesen. Wieder galt es, eine Jahreshauptversammlung abzuhalten. Wieder traf sich die Journalisten-Crew im Raum Sepp Herberger – und neu war diesmal, dass Michael Herz, der Abteilungsleiter Contentmanagement, aus der 45-köpfigen Direktion Medien, Kommunikation und Fans mit einem Kurzreferat in den Abend einführte. „Freie Berichterstattung vs. verbands- und vereinseigene Medien-Entwicklung, Status quo und Ausblick.“


Herz betonte, dass sich die Medienabteilung des DFB mehr als PR-Arbeiter und Dienstleister verstehe. „Das Einordnen und Kommentieren liegt weiterhin ganz in den Händen der Journalisten.“ Er berichtete, dass es vor zwei Jahrzehnten einmal wöchentlich einen Printbericht aus dem Hause DFB gab, der per Post und per Fax verschickt wurde. Heute werden alle analogen und vor allem digitalen Informationskanäle aus der Otto-Fleck-Schneise 4 bespielt. „Wir generieren Reichweite und können durch unsere Medien Eindrücke aus dem Quartier der Nationalmannschaft vermitteln, wie es vor Ort aussieht.“

Journalisten im Mannschaftshotel – das gibt es schon länger nicht mehr. Weder bei Verbänden noch bei Vereinen, was die Arbeit der Berichterstatter schwieriger gemacht hat. Herz sagte: „In die Medienlandschaft sind deutlich mehr Player eingetreten. Berater, Spieler und Agenten haben längst ihre eigenen Online-Auftritte und werden so zu eigenen Sendern.“ Dass zudem Verbände und Vereine über ihre eigenen TV-Sender (DFB-TV, Eintracht-TV) exklusive Interviews führen und diese als Poolbeiträge anbieten, ist für Herz eine logische Folge. „Es ist zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Wir können unsere Partner darstellen und zusätzlich Gelder generieren.“


Auf der Jahreshauptversammlung des VFS wurde Geschäftsführer Jürgen Lamberty verabschiedet, der „ausgezeichnete“ Arbeit geleistet hat, wie stellvertretend der VFS-Vorsitzende Walter Mirwald sagte.



Geschäftsführer Jürgen Lamberty und Vorsitzender Walter Mirwald

Walter Mirwald, Miriam Schröder, Michael Herz

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Verein Frankfurter Sportpresse

Der Verein Frankfurter Sportpresse (VFS) ist mit rund 360 Mitgliedern einer der größten von 21 Regionalvereinen innerhalb des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS). Journalisten aus dem Ballungsgebiet Frankfurt (u.A. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neue Presse, Hessischer Rundfunk), aber auch Pressesprecher der wichtigen Sportverbände in der Otto-Fleck-Schneise und Medienschaffende aus ganz Hessen (sowie einige ZDF-Redakteure aus Mainz) sind in dem Verein organisiert. Über uns...