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Fußballfachmann mit Figur - Rolf Birkhölzer gestorben

  • ralfweitbrecht3
  • vor 11 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Wer Rolf Birkhölzer als bestgekleideten Sportjournalisten Mittelhessens bezeichnet hat, der stellte ihn keineswegs als Snob dar oder schüttete gar Häme aus über den profilierten Fußballkenner. Rolf Birkhölzer machte einfach eine gute Figur. Selbst im hohen Alter, bis wenige Jahre vor seinem Tod, wenn er jungen Fußball-Torhütern sein Wissen als Trainer vermittelte. Jetzt ist er im Alter von 76 Jahren nach langer, schwerer Krankheit in Wetzlar verstorben, wo er auch seit Jahrzehnten wohnte.


Von 1988 (seinerzeit unter dem legendären Ressortleiter Gerd Graf) bis 2004 war er als Sportredakteur bei der Wetzlarer Neuen Zeitung angestellt. Dabei hatte er sich aber schon 2002 aus gesundheitlichen Gründen beurlauben lassen. Danach arbeitete Birkhölzer, der nach einem Lehramtstudium in den Fächern Sport und Kunst als Realschullehrer tätig war, als freier Sportjournalist, vornehmlich für Nachrichtenagenturen und die mittelhessischen Tageszeitungen. So beleuchtete er neben den Handballern der HSG Wetzlar vornehmlich die Facetten des Fußballs. Ein Feld, in dem er als ausgewiesener Fachmann bekannt war.


Schließlich hatte der im Bergischen Land geborene Kicker in seiner Heimat beim 1. FC Köln die Jugend durchlaufen und das Bundesliga-Tor gehütet und daneben noch beim KSV Hessen Kassel (Regionalliga) sowie VfB 1900 Gießen und TuSpo Ziegenhain (jeweils Oberliga) zwischen den Pfosten gestanden. Von 1981 an war er erst beim FSV Frankfurt und in der Folge bei zahlreichen hessischen Amateurvereinen als Trainer tätig gewesen. Auch da schon mit dem Ruf, einer der bestgekleideten Übungsleiter zu sein.


Daneben bleibt Rolf Birkhölzer, Vater eines erwachsenen Sohnes, durch seinen ihm typischen kölschen Humor und durch eine besondere Art der menschlichen Zuneigung gegenüber den Menschen in seinem Umfeld und natürlich auch den Kollegen in guter Erinnerung. Die Beisetzung ist für den 23. März um 14 Uhr auf dem Alten Friedhof in Wetzlar terminiert.


Albert Mehl

 
 
 

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